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Tipps                                  

 

 

Umzugsplanung

 

Planen Sie Ihren Umzug rechtzeitig und sorgfältig – dann geht am Umzugstag alles schnell und ohne Probleme.

Wenn Sie nicht wissen, wo Sie bei der Umzugsplanung anfangen sollen, unser Tipp: erstellen Sie Ihre persönliche Umzugscheckliste. Sie tragen einmal die wichtigsten Daten zu Ihrem Umzug ein und die Checkliste ordnet automatisch alle Aufgaben nach Fristen und Wichtigkeit an.

Wichtige Dinge, die Sie bei der Umzugsplanung berücksichtigen sollten, auf einen Blick: 

Fristen beachten

Denken Sie an die rechtzeitige Kündigung Ihrer alten Wohnung und wichtiger Versorger. Die Kündigungsfristen betragen oft drei Monate! Um sich den Papierkram zu sparen, können Sie vorgefertigte Formulare für den Umzug verwenden.

Umzugsservice und Dienstleister beauftragen

Entscheiden Sie sich so früh wie möglich, ob Sie mit einem Umzugsunternehmen umziehen oder alles selbst organisieren wollen.Je nach dem, für welchen Service Sie sich entscheiden, können Sie dann online Umzugsangebote anfragen und vergleichen.

Bevor Sie mit dem Packen für den Umzug oder auch nur mit der Kalkulation des Umzugsbedarfs beginnen, sollten Sie Ihre komplette Wohnung – inklusive Keller und Dachboden – entrümpeln. Beschädigte Möbel entsorgen, lange nicht mehr benutzte Dinge können Sie weiterverkaufen oder verschenken. Und Schmuckstücke, von denen Sie sich einfach nicht trennen können, die aber auch keinen Platz in der neuen Wohnung finden, können Sie einlagern.

 

Umzug mit Kindern

 

Der Umzug ist auch für Ihre Kinder eine Ausnahmesituation. Wie Sie Ihrem Kind den Wohnortwechsel und die damit verbundene Änderung in ihrer Umwelt erleichtern, erfahren Sie hier.

Vor dem Umzug


Bereiten Sie die Kinder lange vor dem Umzug durch Gespräche über die Gründe und die Durchführung des Umzuges vor. Hilfreich ist es auch, wenn Kinder zu Hause und in der Schule bis zum Schluss ihren großen und kleinen Pflichten nachkommen.

Beim Umzug


Lassen Sie Ihr Kind während des Umzuges bestimmte Aufgaben erfüllen, damit es das Gefühl hat, gebraucht zu werden. Das Kind sollte seine wichtigsten persönlichen Sachen selbst einpacken. Kinder haben große Angst vor dem Verlust oder der Beschädigung ihrer Sachen. Es ist besser, wenn die Kinder wegen ihrer persönlichen Dinge selbst mit den Möbelpackern sprechen. Oft entstehen zwischen Umzugsmännern und Kindern kleine „Freundschaften“.

Nach dem Umzug


Stellen Sie sich möglichst bald den neuen Nachbarn vor und erkundigen Sie sich, ob gleichaltrige Kinder da sind, mit denen Ihre Kinder spielen können. Versuchen Sie auch, Ihr Kind auch außerschulisch in Gemeinschaften einzuführen, etwa durch Besuche von Sportvereinen, Pfadfindern oder kirchlichen Gruppen. Besprechen Sie in der Schule mit der Direktion und den Lehrern die Ausnahmesituation Ihres Kindes. Vereinbaren Sie mit den Lehrern eine gewisse „Schonzeit“ für Ihr Kind. Versuchen Sie, in der Schule einen „Paten“ zu finden. Dies sollte ein(e) beliebte(r) oder gute(r) Schüler(in) sein, die (der) Ihr Kind in den Schulbetrieb einführt und ihm hilft, sich in der Gruppe zurechtzufinden und eventuell in schlechten Fächern betreut, um es auf Klassenniveau zu bringen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind, um mit ihm die neue Umgebung zu entdecken und zu erforschen. Laden Sie neue Freunde und Freundinnen Ihrer Kinder immer wieder zu sich ein. Bestehende Freundeskreise müssen sich erst öffnen. Mit der alten Heimat sollte weiter Kontakt bestehen. Besser wenige, aber dafür intensive Kontakte.

 

Umzug mit Tieren

 

Der Umzug kann für Ihr Haustier zur Belastung werden. Wie Sie Ihrem Tier den Wohnortwechsel und den damit verbundenen Revierwechsel erleichtern, erfahren Sie hier.

Vor dem Umzug
Für Ihr Haustier ist es am Besten, wenn es am Umzugstag bei einem vertrauten Menschen in Pflege ist. Wenn Sie Ihr Tier nicht zu Freunden oder einem Tiersitter geben konnten, legen Sie für den Umzugstag die Telefonnummer eines Tierarztes im neuen und bisherigen Wohnort bereit und füllen Sie einige Flaschen mit dem gewohnten Wasser ab. Außerdem sollten Sie ausreichend Futter, Fress- und Trinknäpfe, das Lieblingsspielzeug und den Schlafplatz Ihres Haustieres griffbereit einpacken. Beim Umzug in eine neue Gemeinde, melden Sie Ihren Hund in der alten Gemeinde ab und in der neuen Gemeinde an. Beim Umzug innerhalb einer Gemeinde genügt die Ummeldung. Achtung: Manche exotische Tiere sind – abhängig vom jeweiligen Bundesland – meldepflichtig. Eine Haltungserlaubnis ist nötig für bestimmte, als gefährlich geltende Tiere.

Beim Umzug
Wenn Ihr Haustier am Umzugstag dabei ist, sollten Sie ein Zimmer frei räumen, in dem nur die Näpfe, der Schlafplatz und die Toilette Ihres Haustieres stehen. Wenn alle Möbel und Umzugskartons im Umzugswagen verstaut sind, verlassen Sie mit Ihrem Tier in der Transport-Box die alte Wohnung. Machen Sie bei langen Strecken eine Pause und führen Sie Ihr Haustier wenn möglich spazieren (für Katzen gibt es spezielles Katzengeschirr). In der neuen Wohnung setzen Sie Ihr Haustier zunächst in ein leeres Zimmer mit einem gemütlichen Schlafplatz, Näpfen und Toilette. Erst wenn alle Möbel und Umzugskartons in der neuen Wohnung sind, darf Ihr Haustier das neue Heim erforschen.

Der Umzug mit Kleintieren wie Hamstern, Meerschweinchen und Vögeln ist unkomplizierter. Versorgen Sie Ihre Lieblinge mit ausreichend Wasser und Futter und stellen Sie den Käfig an einen ruhigen Ort.



Nach dem Umzug
Geben Sie Ihrem Haustier genügend Zeit zum Eingewöhnen. Katzen sollten Sie frühestens einen Monat nach dem Umzug nach draußen lassen.